Learning & Development
Wirksame Führungspersönlichkeiten und leistungsfähige Teams kennen ihre Stärken, reflektieren Fehler offen und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Sie kommunizieren klar, hören aktiv zu und schaffen Orientierung. Gerade in anspruchsvollen Phasen gewinnen sie Vertrauen, weil Mitarbeitende sich ernst genommen und in ihrer Wirksamkeit gestärkt fühlen. Auch Investor:innen und Aufsichtsgremien verlassen sich darauf, dass sie Ziele mit Augenmaß setzen und konsequent umsetzen.
An Ihre Führungskräfte und Teams werden hohe Anforderungen gestellt. Inhouse-Workshops und maßgeschneiderte Programme zur Führungskräfteentwicklung schaffen den Rahmen, um genau die Kompetenzen aufzubauen, die in Ihrem organisatorischen Kontext und Ihrer Unternehmenskultur gebraucht werden.
Häufig nachgefragte Inhouse-Workshops sind:
- Organisationsentwicklung
- Strategisches Denken
- Führung
- Teamdynamik
- Interkulturelle Kommunikation und Zusammenarbeit
- Verhandlungsführung
- Macht und Einfluss
- Entscheidungsfindung im individuellen und im Gruppenkontext
- Soziale und emotionale Kompetenz (Emotionale Intelligenz)
- Beziehungs- und Netzwerkmanagement
- Betriebliche Gesundheitsförderung
- Stressmanagement
- Konfliktmanagement
Inhalte und Lernziele werden gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert. Die Workshops werden passgenau konzipiert und mit relevanten Praxisfällen sowie evidenzbasierten Modellen und Methoden umgesetzt. Alle Workshops können auf Englisch, Deutsch oder Französisch durchgeführt werden.
Academic Leadership & Development
Promovierende, Postdocs, erfahrene Wissenschaftler:innen und Professor:innen fragen zunehmend Coachings und Workshops nach, um Chancen und Herausforderungen des wissenschaftlichen Karrierewegs gezielt zu bewältigen.
Viele der Themen, die in der Wissenschaft relevant sind, überschneiden sich mit den Anliegen von Führungskräften und Teams in anderen Branchen. Zugleich gibt es im akademischen Umfeld spezifische Fragestellungen, etwa bei der Auswahl und Führung von Doktorand:innen und Postdocs, bei der Einwerbung von Fördermitteln, in Berufungs- und Bewerbungssituationen, bei wissenschaftlichen Präsentationen, bei der Integration in Lehrstühle, Institute oder Fakultäten, im Umgang mit akademischen Macht- und Entscheidungsstrukturen oder bei der Planung eines Karrierewegs außerhalb der Wissenschaft.
Der Schweizerische Nationalfonds (www.snf.ch), zahlreiche Universitäten sowie Graduierten- und Doktoratsprogramme (www.cuso.ch) bieten Wissenschaftler:innen Fördermöglichkeiten für Coaching und Workshops.
Beispiele für Workshops für Promovierende und erfahrene Wissenschaftler:innen
Emotionale Intelligenz für eine erfolgreiche wissenschaftliche oder berufliche Laufbahn
Promovierende und Postdocs bewegen sich oft in einem Umfeld, das von Unsicherheit und Mehrdeutigkeit geprägt ist. Sie arbeiten mit sehr unterschiedlichen, und mitunter herausfordernden Personen zusammen und treiben Projekte und Ideen auch dann voran, wenn Widerstände und Hürden groß sind. In belastenden Phasen kann das zu Anspannung, Frustration, Ärger oder Angst führen. Wenn Vorhaben gelingen, entstehen Stolz, Freude oder Erleichterung. Stimmungen und Emotionen sind daher ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltags. Sie beeinflussen Motivation, Zusammenarbeit, Entscheidungen, Leistung und Gesundheit – auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene. Ausgeprägte soziale und emotionale Kompetenzen helfen Forschenden dabei, auch in einem anspruchsvollen und politisch geprägten Hochschulumfeld wirksam zu bleiben und eine erfolgreiche Laufbahn in oder außerhalb der Wissenschaft zu gestalten.
Im Workshop analysieren wir, wie Stimmungen und Emotionen sich positiv oder negativ auf die Arbeit auswirken. Wir klären, was unter emotionaler Intelligenz zu verstehen ist, wie sie Verhalten prägt und welche Folgen daraus entstehen. Darauf aufbauend erarbeiten wir Strategien, um mit eigenen Emotionen und den Emotionen anderer konstruktiv umzugehen. Da emotionale Intelligenz stark kontextabhängig ist, betrachten wir auch den Einfluss von Sprache und Kultur auf Emotionen im Arbeitskontext sowie geeignete Handlungsoptionen in unterschiedlichen sozialen Situationen. Je nach Bedarf der Teilnehmenden übertragen wir diese Kompetenzen anschließend auf Themen wie Stress- und Konfliktmanagement, wirksames Inspirieren und Beeinflussen, den Umgang mit Teamdynamiken oder das Navigieren von Macht- und Politikprozessen in der Wissenschaft und in anderen Organisationen.
Beziehungen und Netzwerke aktiv gestalten
Eine Promotion ist fachlich wie persönlich ein prägender Entwicklungsprozess. Promovierende investieren viel Zeit in Kompetenzen wie Versuchsplanung und -durchführung, Datenanalyse, Ergebnispräsentation und wissenschaftliches Schreiben. Diese wissenschaftlichen Kompetenzen sind unverzichtbar, für eine erfolgreiche Laufbahn allein jedoch nicht ausreichend. Ebenso entscheidend ist es, tragfähige und professionelle Beziehungen zu Betreuer:innen, Kolleg:innen und relevanten Netzwerken aufzubauen. Wer eine Karriere außerhalb der Wissenschaft anstrebt, braucht darüber hinaus belastbare berufliche Netzwerke. In einem wettbewerbsintensiven und komplexen Umfeld sind zudem soziale Schlüsselkompetenzen wie Selbstpräsentation, Einflussnahme, Verhandlungsführung, Führung und Kommunikation von zentraler Bedeutung.
In diesem Workshop analysieren wir systematisch die Grundlagen konstruktiver Arbeitsbeziehungen. Anschließend erarbeiten wir, wie Beziehungen aktiv gestaltet, relevante Kompetenzen ausgebaut und Netzwerke gezielt entwickelt und gepflegt werden können – abgestimmt auf den gewählten oder angestrebten Karriereweg. Jeder Workshop wird an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst und greift vorhandene Ressourcen sowie gruppendynamische Aspekte auf. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen, Kompetenzen weiterzuentwickeln und Promovierende in ihrer Wirksamkeit für eine positive Promotionszeit und eine erfüllende berufliche Laufbahn zu stärken.
Gruppen- und Teamdynamik in der Forschung wirksam gestalten
In der akademischen Forschung ist wirksame Zusammenarbeit in Gruppen und Teams eine zentrale Voraussetzung für Innovation und nachhaltigen Erfolg. Dieser Workshop vermittelt Konzepte, Werkzeuge und Strategien, um Zusammenarbeit im Forschungsalltag bewusst zu gestalten und Teamdynamiken während der Promotion und darüber hinaus konstruktiv zu nutzen.
Die Teilnehmenden:
- setzen sich mit zentralen Themen wie Kommunikation, Konfliktlösung, Diversität und Führung in Gruppen- und Teamsituationen auseinander,
- gewinnen anhand interaktiver Diskussionen und praxisnaher Beispiele Einblicke in die Gestaltung eines produktiven und anregenden Teamumfelds,
- entwickeln konkrete Strategien, um Zusammenarbeit zu verbessern und Gruppendynamiken im Forschungskontext gezielt zu stärken.
Der Workshop ist interaktiv angelegt und lädt dazu ein, sich intensiv mit den Inhalten und miteinander auseinanderzusetzen.
Emotionale Kompetenz für konstruktive Gruppen- und Teamdynamik
In heutigen Arbeitsumfeldern, die zugleich wettbewerbsorientiert und auf Zusammenarbeit angewiesen sind, ist emotionale Kompetenz ein entscheidender Faktor für wirksame Teamarbeit und tragfähige Gruppendynamiken. Dieser Workshop vermittelt erfahrenen Wissenschaftler:innen und Professor:innen ein fundiertes Verständnis emotionaler Kompetenz und ihrer Bedeutung für eine positive, leistungsförderliche Teamkultur. In interaktiven Sequenzen und praxisnahen Übungen arbeiten die Teilnehmenden heraus, wie emotionale Prozesse auf individueller, zwischenmenschlicher und Team-Ebene zusammenwirken und förderliche wie auch dysfunktionale Dynamiken erzeugen können.
Im Workshop behandeln wir unter anderem folgende Themen:
- eine kompakte Einführung in emotionale Kompetenz,
- die Logik von Emotionen – und wie sie sich auf Beziehungen anwenden lässt,
- den Einfluss von Sprache und Kultur auf Vorstellungen von Emotionen, Beziehungen sowie Gruppen- und Teamdynamiken und die Frage, wie dies interkulturelle Zusammenarbeit unterstützen kann,
- die Dynamik emotionaler Vereinnahmung und den konstruktiven Umgang damit,
- das Potenzial von Emotionen für die Gestaltung und Führung motivierender, entwicklungsorientierter Arbeitsumfelder,
- den Umgang mit komplexen emotionalen Situationen,
- Fragen und Fallbeispiele aus dem Kreis der Teilnehmenden.
Nach dem Workshop sind die Teilnehmenden besser in der Lage, emotionale Komplexität einzuordnen, ein unterstützendes Teamumfeld zu fördern und gemeinsame Wirksamkeit gezielt zu stärken.